Tattoo 2016-12-29T00:13:46+00:00
Rattattoo # Tattoo- und Piercingstudio # Freiburg

Ist Tätowieren schmerzhaft?

  • Das Schmerzempfinden ist individuell sehr verschieden. Entscheidend ist die Körperstelle: Körperstellen, an denen man auf Berührungen sehr empfindlich reagiert, schmerzen auch etwas mehr beim Tätowieren. Wichtig ist, dass man sich ein wenig auf das Tätowieren vorbereitet, indem man sich klarmacht, dass der Weg zu einem schönen Tattoo etwas schmerzhaft ist und ein bißchen Geduld erfordert. So werdet Ihr am Tag Eurer Tattoo-Sitzung auch nicht unangenehm überrascht sein.

Wie viel kostet es?

  • Der Preis Eures Tattoos ist abhängig von Motiv, Größe und Platzierung. Wir errechnen den Preis nach einem Schlüssel aus Größe und Zeitaufwand und nennen Euch einen Festpreis, eine Preisspanne oder auch einen Stundensatz. Der Zeitaufwand hängt stark vom Motiv und der Hautstruktur – also der Körperstelle – ab. Je konkreter Eure Vorstellungen von Motivwahl, Größe und Platzierung also sind, desto präziser können wir den Preis errechnen.
  • Termine werden persönlich bei uns im Laden vereinbart. Für einen Tattootermin benötigen wir eine Anzahlung von 20,- Euro pro reservierte Stunde des Tätowierers. Möchtet Ihr eine spezielle Vorlage von einem unserer Tätowierer gezeichnet haben, berechnen wir eine Anzahlung von mindestens 100,- Euro für die Zeichnung, je nach Aufwand. Wir akzeptieren nur Bargeld. Anzahlungen werden nach dem Tätowieren mit dem Endbetrag verrechnet. Sollte keine Tätowierung zustande kommen, so wird der Zeitaufwand für das Erstellen der Vorlage gesondert berechnet.

Wie lange dauert es?

  • Die Dauer der Tätowierzeit ist von der Größe, der Körperstelle, aber auch Eurem speziellen Hauttyp abhängig. Wir wissen natürlich, dass Ihr so schnell wie möglich Euer Tattoo fertig auf der Haut sehen wollt, aber mit Blick auf die Qualität des Ergebnisses ist Geduld der bessere Ratgeber. Lasst Euch (und uns) also lieber mehr Zeit und fordert zwischendurch eine Pause ein, wenn Ihr eine braucht.

Das A und O: Hygiene!

  • Unser Studio entspricht in allen Punkten den neuesten Hygienestandards. Nadeln und Führungsspitzen sind sterile Einwegprodukte. Auch alle anderen Materialien, die mit der Tätowierung in Berührung kommen, sind Einwegprodukte, die direkt nach der Anwendung entsorgt werden. Die von uns verwendeten Tattoofarben sind ausnahmslos allergiegetestet und in Deutschland zugelassen. Ein aktueller Hygieneplan liegt bei uns im Studio aus, wird von allen Mitarbeitern regelmäßig gegengezeichnet und ist für jeden einsehbar. Damit auch während des Heilprozesses keine Infektionen auftreten, ist allerdings Eure Mitarbeit nötig.

Fertigen wir auch Bio-Tattoos an?

  • Sogenannte “Bio-Tattoos” werden angeblich entweder mit speziellen, sich auflösenden Farben oder durch Einritzen der Farbe lediglich in die oberste Hautschicht erstellt – was unserer Erfahrung nach beides nicht funktioniert. Wir haben schon viele “Bio-Tattoos” gesehen (und restauriert). Keines davon ist vollständig wieder aus der Haut verschwunden. Meist wächst ein Teil der Farbe schon in den ersten Monaten wieder raus und übrig bleibt eine unvollständige, unschöne Tätowierung, die sich hartnäckig weigert, ganz zu verschwinden. Tut Euch das nicht an!

Für immer?

  • Die Tätowierungen, die Ihr von uns erhaltet, sind von Dauer. Aber auch Tattoos sind, wie Eure Haut einem Alterungsprozess unterworfen. Mit den Jahren werden sie etwas heller. Wie stark sich das bei Euch bemerkbar macht, ist abhängig von Eurem Hauttyp und der Häufigkeit von Sonneneinstrahlung.

Kann man Tattoos wieder entfernen?

  • Es gibt verschiedene Methoden der Tattoo-Entfernung. Drei anerkannte Methoden sind Laser, Haut-Transplantationen und Hautabschleifungen.Die Laser-Methode hat sich in den letzten Jahren immer mehr etabliert.
  • Im Idealfall – bei der richtigen Einstellung – sprengt der Laser nur das Farbpigment auf und es kann über das Lymph-System aus dem Körper ausgewaschen werden. Kleine Tattoos sind relativ problemlos zu entfernen, bei ganzen Rückenbildern wird es schon schwieriger bis unmöglich.
  • Jede Farbe muss getrennt aus der Haut ausgelasert werden, was ein buntes Tattoo zu einem sehr langwierigen Prozess machen kann.
  • Generell gilt: Die Entfernung eines Tattoos ist wesentlich schmerzhafter und auch kostspieliger als das Tätowieren selbst, also überlegt es euch lieber vorher gründlich.

Covern

  • Manche alten Tätowierungen können problemlos überdeckt werden, andere nicht. Das hängt vom Alter des unerwünschten Tattoos ab, von der gestochenen Tiefe, den verwendeten Pigmenten, der Körperstelle und vielen anderen Faktoren. Deshalb müssen wir das alte Tattoo auf jeden Fall gesehen haben, bevor wir die Möglichkeiten des Coverns beurteilen können. Kommt am besten vorbei.
  • Da wir bei Cover-Arbeiten nie wissen, welche Pigmente für Eure alten Tattoos verwendet wurden, sind wir nicht in der Lage, Verantwortung zu übernehmen, falls unsere neuen Farben mit den alten reagieren. Allergische Reaktionen beim Überdecken alter Tätowierungen sind selten, kommen aber vor.

Wie bereite ich mich auf mein Tattoo vor?

  • Wichtig ist die Wahl des richtigen Motivs. Lasst Euch Zeit, schlaft ein paar Mal darüber, schaut Euch das Motiv öfter mal an, stellt Euch folgende Fragen: Was sagt dieses Motiv über mich aus? Kann ich zu der Aussage, die das Motiv macht, voraussichtlich auch noch in ein paar Jahren stehen? Wird es mich beruflich vielleicht einmal behindern? Wo soll es hin? Hat es für die entsprechende Körperstelle die richtige Größe? Möchte ich es lieber etwas abgeändert oder in anderen Farben haben? Selbstverständlich ändern wir Eure mitgebrachten Motive nach Euren Wünschen um oder erstellen in Absprache mit Euch eigene Vorlagen.
  • Wir beraten Euch auch gerne, was Wahl, Größe, Farbe und Platzierung eurer mitgebrachten oder bei uns im Laden gefundenen Motive angeht. Wenn Ihr Euch entschieden habt, kommt mit Eurem Ausweis und einer Anzahlung – je nach Größe der Tattoo – im Studio vorbei und vereinbart mit uns einen Termin.

Wie bereite ich mich auf die Tattoo-Sitzung vor?

  • Kommt ausgeschlafen und nicht mit leerem Magen. Wenn man müde oder verkatert ist (oder auch an einer Erkältung herumbastelt) ist man viel schmerzempfindlicher. Gerade bei Eurer ersten Tätowierung seid Ihr wahrscheinlich etwas ängstlich oder nervös. Frühstückt also gut, damit Euch nicht vor lauter Nervosität und leerem Magen schlecht wird und sprecht uns ruhig darauf an, wenn Ihr unsicher seid oder Angst vor der Sitzung habt. Keine Bange, Ihr seid nicht die Ausnahme, das ist völlig normal. 24 Stunden vor und nach dem Tätowieren sollten keinerlei Drogen, Medikamente/ Tabletten oder Alkohol eingenommen werden, da deren Wirkung den Schmerz intensiver erscheinen lassen kann. Unter Alkoholeinfluss besteht auch die Gefahr einer unnötig starken Blutung, die das Einbringen der Farbe in die Haut erschwert und nach dem Tätowieren einen Teil der Farbe wieder “hinausspült”.

Warum könnte mein Tattoowunsch abgelehnt werden?

Wir behalten uns vor Tätowierungen abzulehnen. Dafür können folgende Gründe ausschlaggebend sein:

  • Ihr befindet euch in medikamentöser Behandlung oder steht unter dem Einfluss von Drogen oder Alkohol.
  • Ihr leidet an Krankheiten, die eine Heilung des Tattoos nicht garantieren können.
  • Ihr wünscht ein Tattoo, für das unsere Tätowierer in puncto Motivwahl oder Wahl der Körperstelle keine Verantwortung übernehmen können oder möchten.
  • Ihr seid unter 18 Jahre alt.
  • Ihr seid schwanger oder befindet Euch in der Stillzeit.

Sollte uns einer der oben genannten Gründe verschwiegen werden, sind wir nicht mehr in der Lage, in irgendeiner Weise Verantwortung für eventuell angebrachte Tätowierungen zu übernehmen.

Was passiert eigentlich beim Tätowieren:

  • Zuerst wird das Motiv entweder frei Hand auf den Körper aufgezeichnet oder mit Hilfe einer speziellen Pausvorlage auf die Körperstelle aufgepaust. Das ermöglicht Euch einen Kontrollblick über die gewählte Größe und Platzierung.
  • Dann werden zuerst die Linien mit etwas dünneren Liniennadeln tätowiert. Dabei sticht man je nach Motiv, Körperstelle und Hautdicke etwa einen Millimeter tief in die Haut. Die Farbe wird dabei in die Hautschicht eingebracht, in der auch die durch Sonneneinstrahlung hervorgerufenen Pigmente eingelagert sind.
  • Nach Fertigstellung der Linien werden mit etwas dickeren Nadeln Flächen ausgefüllt oder Schattierungen angelegt.
  • Nach Fertigstellung des Motivs legen wir einen speziellen Folienverband an, der das Eindringen von Schmutz in der ersten Abheilzeit ebenso verhindert, wie das zu frühe Ausbilden einer Kruste. Lasst diesen Verband bitte die ersten 12 Stunden drauf!

Ganz wichtig: Die Pflege danach!

  • Da bei uns nur völlig sauber und steril gearbeitet wird, besteht beim Tätowieren selbst kein Infektions- oder Entzündungsrisiko. Die Verantwortung für das problemlose Abheilen Eures Tattoos nach dem Verlassen unseres Studios liegt allerdings bei Euch. Die Heilungszeit des Tattoos ist stark von der jeweiligen Körperstelle und den körpereigenen Abwehrkräften abhängig. Nach dem Entfernen des von uns angelegten Folienverbandes entsteht durch das Austreten der restlichen Wundflüssigkeit an die Luft eine dünne Kruste, die nach etwa einer Woche von alleine abfällt.

WICHTIG: 
Die Kruste nicht durch Aufweichen im Wasser oder durch Wegkratzen entfernen (auch wenn’s juckt)! Bei zu frühem Entfernen der Kruste bildet sich eine weitere und hierbei tritt wiederum Wundflüssigkeit und damit Farbe aus der Haut aus, das heißt die Tätowierung wird an dieser Stelle heller. Das kann auch passieren, wenn man das Tattoo nicht häufig genug eincremt: Die Kruste wird zu trocken und reißt durch Körperbewegungen an einigen Stellen ein.

Folgende Dinge sollten während der Abheilzeit der äußeren Hautschicht (ca. 6-12 Tage) vermieden werden: Berührungen mit Schmutz (z.B. an den Händen), Leistungssport, Reisen, Sonne, Schwimmen, Sauna, Solarium, Schaum- und längere Sitzbäder, sowie Piercings in der näheren Umgebung der tätowierten Stelle.

Mögliche Probleme beim Verheilen:

  • Entzündungen und Allergien beim Verheilen von Tattoos sind sehr selten, können jedoch vorkommen. Als kleiner Leitfaden für Eure eigene Beurteilung gilt: Rötungen und Sekretabsonderungen deuten auf eine allergische Reaktion hin. Allergieauslöser können Cremes, Pflaster und Kleidungsstücke sein, die mit der Wunde oder der umliegenden Haut in Kontakt gekommen sind. Anzeichen einer Infektion sind Schwellungen, Schmerzen, extreme Rötungen und/oder eitrige Absonderungen in großem Maß. Infektionen sind auf Verschmutzung des Wundbereichs mit Bakterien oder Viren zurückzuführen. Falls diese oder andere Probleme bei Eurem Tattoo auftreten sollten, sind wir gerne bereit, Euch weiterzuhelfen. Ruft einfach an oder kommt vorbei. Generell gilt: Eine angemessene und konsequente Pflege bestimmt Schnelligkeit und Qualität des Heilungsprozesses. Das Tattoo wird mit größter Sorgfalt und unter Einhaltung aller hygienischen Standards angebracht. Für eventuelle Folgeschäden, insbesondere durch mangelnde Nachsorge, kann keine Haftung übernommen werden.

Nachstechen:

  • Auch bei vorbildlicher Pflege kann es passieren, dass im Verlauf des Heilungsprozesses an einigen Stellen mehr Farbe aus der Haut wandert als an anderen. Die Folge sind hellere Stellen, das Tattoo wirkt etwas “fleckig”. Vereinbart in diesem Fall einen Termin zum Nachstechen, bei dem in die zu hellen Stellen noch einmal Farbpigmente eingebracht werden, um sie anzugleichen. Nachstechsitzungen sind in aller Regel wesentlich kürzer, als die eigentliche Tattoo-Sitzung, und kosten Euch nichts. Zwischen dem Tattoo- und dem Nachstech-Termin sollten 6-8 Wochen liegen, da nach dem Abfallen der Kruste in den unteren Hautschichten noch Heilungsprozesse stattfinden. Dabei dunkeln Tattoos häufig noch nach und erreichen erst nach etwa 6 Wochen ihre endgültige Farbe.

Die Pflegegrundregeln:

  • Halte das Tattoo sauber und creme es ein, so oft es sich trocken anfühlt und spannt.
  • Meide Schwimmbäder, Saunen, Baggerseen, Schaum- und Sitzbäder bis zur vollständigen Abheilung der Kruste.
  • Meide Sonne und Solarium, solange das Tattoo mit Juckreiz und Anschwellen darauf reagiert.
  • Meide synthetische und enge Kleidung, die auf dem Tattoo reibt sowie Kleidung, die Fusseln auf der Wunde hinterlässt.
  • Entferne den von uns angelegten Folienverband nach der ersten Nacht und wasche die Stelle mit klarem, lauwarmem Wasser, ph-neutraler Seife und sauberen Händen (kein Waschlappen) gut ab, spüle die Seifenreste ab und lasse die Haut etwas antrocknen. Creme das Tattoo danach mit einer Wundheilsalbe vorsichtig ein (z.B. Bepanthen-Salbe aus der Apotheke).WICHTIG: Nur Wundheilsalben verwenden, keine Kosmetik-Cremes mit Parfüm, Farbstoffen oder Zink!

In den folgenden Tagen das Tattoo immer dann eincremen, wenn die Haut anfängt zu spannen. Nur dünn eincremen, dafür lieber öfter. Sollte sich eine Kruste bilden, auf keinen Fall wegkratzen, auch nicht, wenn es juckt, sondern warten, bis sie von alleine abfällt.

Vorsicht beim Duschen:

  • Nicht zu lange und nicht zu warm! Das Tattoo vorher eincremen und hinterher vorsichtig trockentupfen. Im Fall einer Entzündung hat sich Rivanol-Creme bewährt, aber nicht länger als einige Tage verwenden. Wenn die Entzündung nicht zurückgeht, kommt lieber vorbei.

Solltet Ihr Fragen zu Eurem Tattoo haben sind wir zu unseren Öffnungszeiten  für Euch da. In Notfällen ausserhalb der Öffnungszeiten schreibt uns eine eMail über unser Kontaktformular und hinterlasst Eure Handy-Nummer, dann rufen wir Euch zurück.

Danke!

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